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Auszug Katalogtext 2010
Am Anfang war der Klang - der Instrumente und der Worte. Spät konnte Christa Frey, langjährige Musikpädagogin, ihren Traum verwirklichen, durch Linie und Farbe ihrem reichen Gefühlsleben neue Ausdrucksformen zu erschließen.
Seit ihrem Studium an der Freiburger Freien Hochschule für Graphik-Design und Bildende Kunst vor 15 Jahren ist ein vielschichtiges, handwerklich gekonntes und emotional berührendes Werk entstanden: Bilder, denen allesamt Klänge unterlegt zu sein scheinen, ja, die selber klangvoll sind.
Von jeher zeigten sich die Maler fasziniert von der Musik, von ihrer Immaterialität, ihrer Unabhängigkeit von der Welt des Sichtbaren und jener Verpflichtung zur Reproduktion, welche die Entwicklung der Kunst über Jahrhunderte grundierte. Nahezu gleichzeitig durchbrachen Musik- und Malkunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Grenzen der Gegenständlichkeit bzw. der Tonalität. Die Folge war eine bis dato einzigartige, gegenseitige Befruchtung und Inspiration. Claude Debussy sprach von Klangmalerei und der Geiger Paul Klee behauptete, die Malerei sei der Musik insofern überlegen, als das Zeitliche hier mehr ein Räumliches sei: Bilder als Fugen - Musik für die Augen, erlebbar nicht mehr in zeitlicher Abfolge, sondern in klingender Simultaneität.
So mögen uns Christa Freys aus tiefweichem Rot auftauchende Quadrate vorkommen wie eine langsam schwellende Tonfolge oder wie ein leuchtendes Crescendo.
...Zur Farbe, deren Stimmungswerte sie als erstes für sich fruchtbar machte, trat als entscheidendes Spannungsmoment bei Christa Frey schon früh die skripturale Linie - keineswegs in konterkarierender Absicht, sondern als aktuelles Lebenszeichen.
An seismographische Impulse ist zu denken, mehr als an den gleichmäßigen Schlag des Herzens und das Ticken des Metronoms. Immer aber geht es um die Übersetzung aufgenommener Reize in eine impulsive grafische Struktur. Dieses graphische Gestaltungselement verdankt Christa Frey dem Nachhall der Poesie und deren Übertragung in die eigene Handschrift.
Schon immer fühlte sie sich von Gedichten und Geschichten ganz unmittelbar berührt; seit ihrer Jugend sammelt sie Lyrik. Beim Malen und Zeichnen tritt sie nicht nur in unmittelbaren Dialog mit der Wortkunst, und - indem sie den Eindruck eines Gedichts in Farb- und Liniendynamik "übersetzt", in prinzipielle Offenheit, Vieldeutigkeit, Zartheit und Fragilität, verleiht sie den Bildern selbst eine lyrische Note. Anders gesagt: Es gibt eine Wahlverwandtschaft zu Gebilden der Wortkunst, auch wenn Freys Skripturen nie wirklich gelesen werden können. Nirgends gibt es Zitate, nie entsteht der Eindruck von Illustration. ... Christa Freys Arbeiten bilden nichts ab und repräsentieren, obwohl durch konkrete Anlässe und Erlebnisse inspiriert, nichts außerhalb ihrer.
Was sie jedoch authentisch übermitteln sind Stimmungen, individuelle Gefühle, charakterliche Dispositionen, wie eine grundsätzlich positive Lebenshaltung. Sucht man nach begrifflichen Zuordnungen, so sind diese Bilder am ehesten der lyrischen Abstraktion zuzurechnen. Doch von was sollte hier abstrahiert werden?
Wie ein gelungenes Gedicht ziehen auch diese Bilder ihren Reiz nicht aus rhetorischer Brillanz, also gezielten Oberflächenreizen, sondern aus einer Vertiefung der Wahrnehmung - im selbstverständlichen Zusammenklang ihrer Teile. Gute Bilder bannen - und der Betrachter sieht sich nicht leicht an ihnen satt. Ob und in welchem Maße sich diese Wirkung auch eingebauten Widerhaken, Ecken und Kanten verdankt, darüber lässt sich streiten. Ohne Spannung: arrangierte Kontraste und austarierte Widersprüche geht es aber wohl nicht...
...Christa Freys besonderes Talent liegt zweifellos in der Grafik. Wie Gravuren oder kalligraphische Zeichen wirken die ihren Farbflächen optisch vorgelagerten Krakelees, "Schriftzüge" die keine sind, die zur Deutung des Bildes nichts, zu seiner Verlebendigung aber alles beitragen. Musikalisch gibt die Grundfarbe gewissermaßen die Tonlage vor, während die rhythmisch steigende und fallende Linie die Melodieführung übernimmt. Vor allem in jenen Bildern, deren Spannung aus dem Wechsel von Horizontal- und Vertikalstruktur entsteht.
Eng gestaffelt oder ineinander verwoben kann das graphologische Gefüge ebenso auch in die Höhe wachsen - auf großen schmalen Papierbögen, die an ostasiatische Gebetsfahnen und Rollbilder erinnern, - allein ihr schmales Format verleiht ihnen eine feierliche Anmutung. Verbreitert sich die Tusche-"Schrift", wächst auch der spontane, impulsive Charakter der Zeichnungen, die frei vor dem weißen Bildgrund schweben.
Wer dächte bei den zarten Rhythmuslinien nicht an Notationen, auch wenn die Musikerin konsequent auf Zeichen verzichtet.... Gern kontrastiert sie die mit breitem Pinselzug geschlossene Form - die unwillkürlich an Zen-Kalligraphie erinnert - mit feinnervig dünnen Krakelees, welche eine Vordergrundzone vorzugeben scheinen. Raumwirkung erzielt Frey in diesen Tuschen zum einen durch die unregelmäßig gesättigte grauschwarze Pinselbahn, zum anderen die quasi vorgespiegelten rot-schwarz-grauen Lineaturen, die sich wie dünne textile Fäden oder Spontanschriften ausnehmen. Gerade in Punkto Bildraumgestaltung ist der Variationsvielfalt keine Grenze gesetzt.
Evozieren die skripturalen Linien und Gespinste den Eindruck von Spontaneität, von aktuellem Selbstausdruck, suggerieren mitunter leidenschaftliche Kommentare, setzt der Farbklang - ein leuchtendes Orangegelb oder ein energetisches Blutrot - zu diesen nervösen Gebilden einen Kontrapunkt.
In ihren frühen Streifenbildern lässt die Malerin gleichmäßig rote Balken in eine Struktur kleinteiliger Pinselstriche laufen, wobei das Rot seine Transparenz erweist. "Tagschnüre" hat sie dieses Bild benannt, das entfernt an eine Flagge erinnert. Die harmonisierte Spannung zwischen bewegten, offenen und geschlossenen Formen, mehr oder minder homogenen Farbflächen und tanzenden Linien, dunklen und lichten Passagen - dies sind die Ingredienzien von Christa Freys Bildkunst...
Natürlich kommt es auch auf die rechte Dosierung, sprich: Komposition an. Am stärksten erscheinen mir die Werke dort, wo Spontaneität und Komposition, Konstruktion und Intuition so selbstverständlich ineinander spielen, dass ein geschlossen meditativer Gesamteindruck entsteht. Man darf gespannt sein, wohin ihre Linie sie noch führt.
Stefan Tolksdorf
| | | | | | | Kunst im Alten Spritzenhaus e.V. Bahlingen 2008
...Die Schrift steht ja, seit ihrer Loslösung von der Bilderschrift, dem transportierten Inhalt ... unbeteiligt und indifferent gegenüber. Trotzdem hat man seit Jahrhunderten versucht, durch besondere Ausschmückung und Typographie auch die Bedeutung des Inhalts direkt in der Schriftausführung aufscheinen zu lassen. In den Ornamenten der islamischen Welt und der künstlerischen Kalligraphie - der asiatischen Schrift - hat das sogar zu einer eigenen künstlerischen Überhöhung und Überbetonung der Schriftform geführt. Nicht zuletzt ist das Wort Grafik, das die Techniken beschreibt ... vom griechischen Wort "gràphein", "schreiben", abgeleitet.
In dieser Welt der Schrift ... bewegt sich Christa Frey souverän. Texte, ihre Aussage, ihre Form, ihr Rhythmus können Ausgangspunkt oder Thema von Bildern werden. Dabei verliert die Schrift, in der sie eigentlich im Original geschrieben sind, ihre direkte Lesbarkeit. Sie wird transformiert und gewinnt eine neue Art der Verständlichkeit. Das Nacheinander der Schriftinformation, dieses von links nach rechts oder von oben nach unten lesen weicht einer Gleichzeitigkeit. Man erkennt Geflechte, Gespinste, Cluster und Zeichen, die in eine bestimmte Richtung weisen.
Das, was wir aus der Musik kennen, nämlich der Akkord, ist plötzlich möglich...
Gleichzeitig wird die Verbindung zu den Ausdrucksformen der Malerei geschaffen. Christa Frey bearbeitet erste Skizzen ... durch verschiedene Techniken... Die Materialqualität ... ist dabei Reiz und Herausforderung... Die schriftähnlichen Linien liegen nun nicht mehr auf weißem Grund, sondern durchqueren einen dreidimensional strukturierten Farbraum oder kontrastieren mit ihrer Zartheit zu massiven Farbkörpern.
...In diesem Sinne sind diese Bilder auch interpretierbar wie ein Gedicht. Die Emotionen, die sie auslösen, können flüchtig sein und sie können von Tag zu Tag unterschiedlich sein, wie bei einem Musikstück.
Die gewollte Mehrdeutigkeit ist ja ein Charakteristikum neuzeitlicher Kunst. Sie macht ihren Reiz aus und erzeugt das, was wir oft als zeitlos charakterisieren...
Dr. Rainer Huschens
| | | | | | | Martin-Luther-Kirche, March "Licht ist den Kleid" (Psalm 104) 2008
(zu "Indiansummer")
... In Ruhe und Gelassenheit ziehen sich die Farben der Schöpfung durch den Hintergrund des Bildes. Großflächig und klar, leuchtend und selbstbewusst erkennt man Spuren Gottes, die seine Schöpfung durchzieht. Als ich das Bild im Internet betrachtet habe, wurde mir klar, warum Christa Frey dieses große Format gewählt hat: Es musste großartig sein, sonst hätte es nicht diesen Ausdruck von Fülle wiedergeben können...
U. Schmitthenner
| | | | | | | Galerie Eckhaus "Hintergründiges" 2006
...Die verschiedenen Schriftausführungen ... entwickeln unwillkürlich ein Ausdrucksspektrum, das weit über seine graphische Qualität hinausgeht. Man meint, ein Gewirr menschlicher Stimmen vor sich zu haben...
In ihrer Arbeitsbeschreibung zu dieser Ausstellung schreibt Christa Frey: "Das Stimmengewirr einer Menschenmenge ist für mich wie das Stimmen der Orchesterinstrumente vor dem Konzert. Es ist ein Geflecht von Wort-Teilen, Wort-Stücken. Die Geräusche überlagern sich, treten vereinzelt hervor oder versinken in der Menge."
... Ihre Schriftbilder stellen die Gedichte oder Texte nicht dar, sie verkörpern sie vielmehr...
Dr. Tobias Wall
| | | | | | | Kunstforum der Klinik für Tumorbiologie 2005
... In den Arbeiten von Christa Frey finden wir ... eine Art "roten Faden". ... Sie spannt in ihren Bildern einen weiten Bogen, der sich fast durchgängig auf Schriftzeichen anmutende Liniengebilde zurückführen lässt.
... Christa Frey verwebt ihren Impuls zur Schrift, zur Gestaltung der Linie zu einem Gespinst von Spuren... Wie Kratzspuren auf einer alten Schulbank, die uns Geschichten erzählen, die wir nur noch erahnen können und uns trotzdem bekannt vorkommen. Nicht darauf achtend, was vorher schon da war. Es sind Spuren einer Art seismografischer seelischer Genese, die sich unserem direkten, intellektuellen Verstehen entzieht.
Gegen den Zufall spricht hier allerdings die hohe ästhetische Perfektion, mit der sie an den Bildaufbau herangeht. Bei aller Lockerheit wirkt es gefasst und gespannt. Die Entwicklung der Formen, der Gestus, die Komposition sind gesetzt, eindeutig und manchmal fast monolithisch im Ausdruck. Sie bekommen dadurch eine Präsenz, die uns als Betrachter fordert. Uns an Landschaften erinnert, die durchbrochen werden von Gesten, gegenläufigen Spuren und nicht zuletzt dadurch einen höchst dynamischen Eindruck hinterlassen. So erscheint die Dynamik als einer der zentralen Impulse der Arbeiten von Christa Frey: Heftig, impulsiv und wieder ganz leise, fast überhörbar...
Prof. Dr. Harald Gruber
| | | | | | | Auszug BZ: Ausstellung im Merdinger Kunstforum "Zwischen den Zeilen" 2005
"Das sind fast gemalte Partituren" hat ein Vernissage-Besucher gesagt und damit trefflich beschrieben, wie in den Werken von Christa Frey Schriften und Farben eine Symbiose bilden...
Christa Freys Arbeiten bewegen sich im Grenzbereich von Schrift und Bild, wo abstrakte Linien in einem luftigen Gewebe zum skripturalen Bild werden...
Dabei eröffnen sich imaginäre Welten, die der Fantasie keine Grenzen zu setzen scheinen. Spiegelt sich das Orange etwa wie ein Sonnenaufgang in einer Wasseroberfläche? Sind das noch Morgennebel, die sich verflüchtigen?
Häufig haben auch hier spitze und meist temperamentvoll geführte Federn oder Pinsel ihre Linien hinterlassen. Sind es Zeichen aus der Literatur oder der Hinweis auf die Musik? Zumindest so etwas wie ein "roter Faden", der alle Bilder der Ausstellung von Christa Frey zusammenhält.
Ulrike Ehrlacher-Dörfler
| | | | | | | Helios-Rosmann-Klinik, Breisach a. Rh. "Signe" 2003
...Mit den heute hier ausgestellten Werken steht die Künstlerin einer Form der musikalisch inspirierten, tachistischen Abstraktion nahe...
... Neben der Natur und der Musik gibt es noch einen weiteren wichtigen Ansatzpunkt. Christa Frey hat eine sehr ausdrucksstarke Handschrift und interessierte sich schon immer stark für die Schriftkünste. Als freie Mitarbeiterin hat sie für ein Grafikbüro gearbeitet und Kurse für experimentelle Kalligraphie in Basel belegt. Noch in den späten 90er Jahren waren ihre Kompositionen sehr farbig und expressiv, die Farbe wurde heftig, in großen Malgesten aufgetragen. Es fanden sich jedoch bereits kleinere, winzige Einsprengsel von Schrift. Inzwischen ... sind die Kompositionen ruhiger geworden. Zumeist dominiert eine leuchtende Farbe, und in ihrer gesteigerten Ausdruckskraft hat sie die Funktion dieser - zuvor so zupackenden Malgeste übernommen und klingt mit den Formungen der Linie zusammen.
Es geht aber nicht nur um formale Möglichkeiten der Schrift. Es geht auch um die Inhalte, die sie zu artikulieren im Stande ist. Schon seit Jahrzehnten sammelt sie Gedichte und seit dem 11. September 2001 finden diese Texte Eingang ins Bild. Auch literarische Stoffe treiben die Künstlerin also an und sie wirken bei der Gestaltung des Bildes wie ein Katalysator. Über den Inhalt dieser Texte möchte ich nichts weiter sagen, denn im Laufe des Malprozesses tritt eine Verselbständigung ein und die durch den Text erwirkte Gefühlsstimmung wird in Farbe und Form transformiert.
... Wir finden Anklänge an Strukturgeflechte, Wortgespinste, nehmen das Fragmentarische einzelner Niederschriften wahr. Auf dem Bildgrund verbinden sich diese Assoziationen zu vollkommen neuen Inhalten.
Dr. Antje Lechleiter
| | | | | | | Kunstverein March "Sieben Positionen" 2002
... Zu einer sehr lyrischen Form der kalligraphischen Abstraktion hat Christa Frey gefunden. Über die Natur, über Literatur und Musik empfängt die Künstlerin vielfältige Anregungen, die in heftig bewegten Bildzeichen, hellen und ruhigen, sowie intensiv leuchtenden Farbflächen verarbeitet werden.
Über die Verbindung von bildender Kunst und Musik, also vom "Klang der Bilder" ist viel geschrieben worden. In Christa Freys Malerei und Grafik wurde nun auch der Rhythmus eines Gedichtes, die Vielschichtigkeit einer Erzählung, der Anfang und das Ende eines Textes in Farbe und Form verwandelt. Der ursprüngliche Inhalt ihrer Textquelle spielt nach dieser Transformation aber keine Rolle mehr, denn das Bild verlangt nach einer veränderten Form der Auseinandersetzung...
Dr. Antje Lechleiter
| | | | | | | Pirmasenser Zeitung: Ausstellung "Farbe ist Leben" Kunstverein Dahn 2001
... Der Betrachter der Malerei von Christa Frey in der Galerie N. der Kunstvereinigung Wasgau im alten Dahner Rathaus sieht Bilder von Licht, von Hoffnung, ... aber auch von stillen, besinnlichen Momenten. Nicht nur die Farben sprühen von Leben. Auch die Bilder erzählen vom Aufbruch, von einer kraftvollen, fast ungezügelt anmutenden Malerei aus einer inneren Notwendigkeit heraus, einer Form der Sprache, wie es die Malerei sein kann.
Ein Blick auf den bisherigen Lebensweg von Christa Frey verdeutlicht, dass ihr Leben stets mit den Künsten verwoben war. Ihrem Studium der Malerei an der Freien Hochschule für Graphik-Design und Bildende Kunst in Freiburg in der Klasse von Peter Ben Hübsch, einem ehemaligen Peter Dreher-Schüler, geht ein Musikstudium an der Bundesakademie in Trossingen voraus und eine langjährige Tätigkeit als Musiklehrerin.
Seit 1995 widmet sie sich ausschließlich der Malerei...
Peter Johann
| | | | | | | Hauszeitung St. Josefshaus Rheinfelden-Herten: "Farbe ist Leben" 2001
... Die Kunst Christa Freys lebt, wie der Titel ganz richtig definiert, von und aus der Farbe. Und sie tut das mit einer Intensität, als wollte sie die Reinheit eines puren Rot, eines unerhört grasigen Grüns noch energetisch steigern. Da klingt tatsächlich Musik durch und zwar so, als spielte jemand nur die klaren, ungegriffenen Klänge - Naturtöne, leere Saiten, blankes Blech.
Anflüge von Kalligrafie wirbeln wie Schneeflocken oder letzte Worte eines asiatischen Tuschemalers vor den Augen. Auch die verweigern bekanntlich den einfachen Zugriff. So ist das St. Josefshaus mit dieser Ausstellung außerordentlich schön und doch verrätselt ausgestattet...
rK
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